donnerstagmorgenmusik: misery index – complete control
(yt)
may not sound as expected
es ist mittlerweile schmale fünfunddreissig jahre her, dass ich zum ersten mal dieses album gehört habe – ein album, das mich bis heute schwer beeindruckt.
ich war damals dreizehn jahre alt, bei meiner älteren schwester liefen the cure, aha, duran duran und natürlich all das langweilige radio-zeug. ein einziges mal pro woche strahlten die dritten programme formel eins aus, was bis zum start von mtv die einzige möglichkeit bleiben sollte, überhaupt einmal ein richtiges musikvideo zu sehen – ja, früher war auch nicht alles besser. >>>
es ist schon ziemlich beeindruckend, wie scheinbar mühelos es kelly lee owens zu gelingen scheint, aus so vielen verschiedenen einzelteilen – zwischen treibendem techno, entspannten ambient-elementen bis hin zu soundtrackartigen hans-zimmer-klangwänden gibt es unmengen zu entdecken – ein so wundervolles gesamtwerk zu erschaffen. einfach wundervoll.
sehr sehr fein.
(yt)