Suchergebnisse für: perlen aus dem archiv

perlen aus dem archiv #13: the jesus and mary chain – psychocandy

ich bin mir heute nicht mehr ganz sicher, aber wenn ich mich recht erinnere, habe ich von diesem album erst irgendwann anfang der neunziger erfahren, als ichweissnichtmehrwer in einem interview mit ichweissnichtmehrwem erzählt hatte, dass dies eine der besten, schönsten und wichtigsten platten aller zeiten sei.

ich war zunächst skeptisch. im mtv-zeitalter verging kein monat, in dem nicht die nächste neue super-duper-überflieger-kapelle am nasenring durch die top-of-the-pops-manege gezogen wurde – man denke nur an die andauernden völlig übertriebenen hypes um zumeist bestenfalls mittelmässige grunge-, britpop- oder hamburger-schule-bands.

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als ich dann jedoch zum ersten mal just like honey gehört hatte, da wusste auch ich: psychocandy ist eine eine der besten, schönsten und wichtigsten platten aller zeiten.
und das ist sie immer noch.

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perlen aus dem archiv #12: probot – probot

[nicht wundern: teile dieses beitrages wurden bereits im september 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

ich bin in den letzten jahren nicht wirklich über viele platten gestolpert, die man auch lange nach dem release noch von vorn bis hinten durchhören kann. das album, das dave grohl anfang 2004 unter dem schlichten titel probot veröffentlicht hat, ist einer dieser seltenen glücksfälle – und ziemlich einzigartig noch dazu.

auch wenn dave grohl bei jedem der songs mitgewirkt und nahezu alle instrumente selbst eingespielt hat, handelt es sich hierbei im grunde eher um einen metal-sampler, denn um das werk einer einzigen band oder eines einzelnen künstlers.
die jeweiligen gastmusiker sind in ihrem gesang bzw. in ihrem spiel so unverwechselbar, dass man die songs durchaus für die ihren halten könnte, hätte man nicht zuvor einen blick ins booklet geworfen.

so klingt beispielsweise red war, als wäre es vor dreissig jahren auf einem sepultura-album erschienen, oder shake your blood auf einer der motörhead-platten in den nuller jahren.

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grosses tennis, was dave grohl da auf einen einzigen silberling gepresst hat. >>>

perlen aus dem archiv #11: yo la tengo – and then nothing turned itself inside-out

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im september 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

ist schon seltsam. seit ich das erste mal eine platte von yo la tengo gehört habe – das müsste anfang der neunziger gewesen sein – finde ich fast alles von dieser band ziemlich grossartig – und doch wüsste ich bis heute nicht, wie genau man die musik eigentlich beschreiben sollte.

ich versuchs einfach mal so:

sollte es jemals einen soundtrack zu einem verregneten herbst-sonntagnachmittag gegeben haben, an dem man schon seit stunden vor der steuererklärung sitzt und langsam anfängt zu frieren, da man die ganze zeit zu faul war, sich endlich wärmende socken oder wenigstens noch einen heissen kaffee zu holen, dann wäre das diese platte.

von vorn bis hinten ein richtig geiles album. >>>

perlen aus dem archiv #10: fear factory – soul of a new machine

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im mai 2017 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

willkommen zurück  in der abteilung kinder-wie-die-zeit-vergeht™.

im august wird das erste album von fear factory sagenhafte 27 jahre alt – und auch nach mehr als einem viertel jahrundert hat diese musik nichts von ihrer unbändigen energie eingebüsst.

der song scapegoat bringt das wesen dieser band auf den punkt wie kein zweiter – bis heute einer für meine ewige top ten.

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dabei ist die musik, die fear factory damals machten, nicht wirklich leicht einzuordnen. soul of a new machine ist eine beeindruckende mischung aus wütenden death metal vocals und unschuldigem klargesang, kombiniert mit erbarmungslos sägenden gitarren, treibenden bässen, unerbittlichem trommel-stakkato und sterilen synthesizer klängen.

das ergebnis ist ziemlich beeindruckend, auch heute noch.

das komplette album nach dem klick auf >>>

perlen aus dem archiv #09: sex pistols – never mind the bollocks

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im november 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

das ist lange, wirklich sehr lange her.

vor unglaublichen zweiundvierzig jahren, ganz genau am 26.11.1976, veröffentlichte eine bis dahin weitgehend unbekannte  kapelle namens sex pistols die single anarchy in the u.k..

was in den darauffolgenden ein (zwei?) jahren rund um diese band passiert ist, dürfte mindestens teilweise aus dem reich der sagen und legenden stammen – man sehe sich nur mal die wikipedia-artikel zu den sex pistols an – und natürlich die grossartige dokumentation(?) the great rock’n’roll swindle (trailer auf youtube), so man sie noch nicht gesehen hat.

(bild: wikipedia, cover des albums sex pistols – never mind the bollocks, here’s the sex pistols (1977), als gemeinfrei gekennzeichnet)

wie auch immer, ende 1977 veröffentlichten die sex pistols nach vielen irrungen und wirrungen schliesslich ihr einziges studio-album. ein album, das die punk musik zwar nicht erfunden, wohl aber quasi über nacht ziemlich bekannt gemacht hat.

das für meine begriffe bemerkenswerte an dieser platte ist, dass die meisten der songs auch nach so langer zeit kein bisschen altbacken oder verbraucht klingen, so dass man das album auch heute noch problemlos von vorn bis hinten durchhören kann.

da gibt es nun wirklich nicht viele von … >>>

perlen aus dem archiv #08: sonic youth – goo

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im juni 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

sonic youth waren ohne frage eine von diesen wirklich beeindruckenden erscheinungen im musikzirkus, die es nur alle paar jahre einmal gibt – was unter anderem am goo-album liegt, das ein mehr als aussichtsreicher kandidat für die ewige top-ten ist. dieses album bringt alles, was sonic youth ausgemacht hat, auf den punkt wie kein anderes.

grossartige melodien, ein bisschen versteckt in leicht sperrigen song-konstrukten, die bisweilen in mild dissonant daherkommende, wütende gitarren-exzesse ausarten.
im vergleich zum darauffolgenden millionenseller dirty, auf dem dann erstaunlich viele radio-hits waren, ist dieses album noch nicht auf mtv-tauglichkeit poliert worden.

so ist es kein wunder, dass das goo-album auch heute noch, nach mittlerweile fast dreissig jahren jahren, nichts von seiner faszination verloren hat, im gegenteil.
der song mote ist seit damals einer meiner liebsten.

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hier das komplette album: >>>

perlen aus dem archiv #07: the cooper temple clause – kick up the fire, and let the flames break loose

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im november 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

selten hat ein album-cover das wesen der enthaltenen musik so gut auf den punkt gebracht wie dieses.

düster. wenn ich die musik von the cooper temple clause mit nur einem einzigen wort beschreiben müsste, es wäre düster.

das album transportiert eine ganz leicht unwirkliche stimmung, als ob eine eigentlich harmlose schwärmerei ganz kurz davor steht, mit dem nächsten schritt in einen albtraum abzudriften.
abgründig und bedrohlich kommt die musik daher, bisweilen auch technisch kalt und manchmal fast schon ein bisschen fies.

düster trifft es insgesamt wohl sehr gut.

anfang der zweitausender veröffentlichte die band the cooper temple clause mit see this through and leave und dieser platte kurz hintereinander zwei aussergewöhnlich gute alben, die man auch heute noch komplett am stück durchhören kann – und wenn man nicht gerade fan von den pixies oder the grateful dead ist, kann man das nicht gerade von vielen bands behaupten, nicht wahr?

auf der kick up the fire, and let the flames break loose ist mit blind pilots ein song aus meiner ewigen allzeit-top-ten. gänsehaut, olé!

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perlen aus dem archiv #06: the prodigy – music for the jilted generation

[nicht wundern: teile dieses beitrags habe ich bereits im oktober 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

es ist 1994. die schule ist endlich durch, wir haben führerscheine und wir warten. auf das studium, die erste richtige ausbildung, auf den beginn der bundeswehrzeit oder wie in meinem fall den zivildienst. davor aber liegt ein langer sommer, in dem ich so viel freie zeit haben werde wie nie zuvor – und auch später nicht mehr.

nachdem sonic youth bereits 1991 den punk offiziell für tot erklärt haben, folgt 1994 mit dem selbstmord kurt cobains das ende des grunge. tatsächlich ist mir damals alles, was auch nur entfernt nach nirvana geklungen hat, so schlimm auf den sack gegangen, dass ich die nevermind erst jahre später wieder angehört habe – was für ein tolles album!

abgesehen von anthrax und motorhead höre ich zu dieser zeit auch kaum noch metal, und selbst die grosse zeit des indie/alternative mit meinen helden von den pixies, sonic youth und dinosaur jr scheint mitte der 90er vorüber zu sein.

an die stelle der stromgitarren-legenden waren längst projekte wie nine inch nails, radiohead und the notwist oder tocotronic getreten – und eben auch vollelektronisches wie beispielsweise the prodigy.

music for the jilted generation war eine wildes album für eine ebenso wilde zeit – eines der wenigen, die man sich auch nach fünfundzwanzig jahren noch problemlos von anfang bis ende anhören kann.

r.i.p. keith flint.

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perlen aus dem archiv #05: dinosaur jr. – beyond

[nicht wundern: teile dieses beitrags habe ich bereits im oktober 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

dieses album ist zwar noch nicht einmal ganz zwölf jahre alt, für meine begriffe aber schon jetzt ein klassiker und überhaupt meine allerliebste lieblings-dinosaur-platte.

sie enthält zwar keine solchen meilensteine wie freak scene oder the wagon, bringt dafür aber das, was dinosaur jr. für mich seit je her so ausser-gewöhnlich gemacht hat, auf den punkt wie kein anderes album:
feine melodeien gepaart mit bisweilen lärmendem griffbrettgewixxe und nölendem „gesang“ … und im song we’re not alone auch noch eines der schönsten soli, das jemals auf einen silberling gepresst wurde – ungeduldige spulen hier bis minute 02:25 vor.

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perlen aus dem archiv #04: pavement – slanted and enchanted

[nicht wundern: teile dieses beitrags habe ich bereits im juli 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

das erste album von pavement ist ohne frage eines für die ominöse ewige top ten, nicht zuletzt, weil es auch die best of der band sein könnte. die songs sind ausnahmslos ziemlich gelungen – ich glaube, es gab tatsächlich bis mitte der neunziger kein einziges mixtape von mir, auf dem nicht mindestens ein song von dieser herausragenden platte gewesen wäre.
und ich hab damals unzählige mixtapes fabriziert.

so ist es kein wunder, dass man slanted and enchanted auch heute noch sehr gut am stück durchhören kann – was man auch machen sollte. schliesslich war gitarrenkrach selten so schön wie hier.

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Tracklist:
Summer Babe (Winter Version) (0:00)
Trigger Cut / Wounded Kite At: 17 (3:15)
No Life Singed Her (6:30)
In The Mouth A Desert (8:37)
Conduit For Sale! (12:30)
Zurich Is Stained (15:22)
Chesley’s Little Wrists (17:03)
Loretta’s Scars (18:19)
Here (21:14)
Two States (25:10)
Perfume-V (26:59)
Fame Throwa (29:08)
Jackals, False Grails: The Lonesome Era (32:30)
Our Singer (35:52)

perlen aus dem archiv #03: motörhead – rock’n’roll

[nicht wundern: teile dieses beitrags habe ich bereits im juni 2017 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

es war im sommer 1987, kurz vor dem ende der sommerferien. ich war dreizehn jahre alt und nicht so ganz sicher, welche musik mir gefallen würde. youtube war noch fast zwanzig jahre entfernt und die sat-schüssel für mtv & co kaufte mein vater erst im nächsten frühjahr.

daheim lief unterdessen altes von queen, joe cocker, janis joplin und neues von bands wie duran duran, ab und zu auch bon jovis living on a prayer.
ein erster augenöffner war paradise city von guns n roses gewesen, das war super – auch wenn ich axl rose schon damals für einen komplett über-bewerteten schwachmaten gehalten habe.

dann hörte bei einem freund das erste mal lemmy aus den mannshohen boxen röhren. der rest ist geschichte.

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1. „Rock ’n‘ Roll“ 0:00
2. „Eat the Rich“ 03:47
3. „Blackheart“ 08:25
4. „Stone Deaf in the U.S.A.“ 12:25
5. „The Wolf“ 17:08
6. „Traitor“ 20:38
7. „Dogs“ 23:58
8. „All for You“ 27:46
9. „Boogeyman“ 31:57

perlen aus dem archiv #02: bran van 3000 – glee

[nicht wundern: teile dieses beitrags habe ich vor zwei jahren im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

das ist vielleicht nicht die beste cd aller zeiten (doolittle ftw!) und eventuell auch nicht die zweitbeste – aber sie ist verdammt nahe dran. glee ist ohne zweifel das album, das ich bis heute am öftesten komplett durchgehört habe.

denn: es ist die ultimative küchen-cd. die eine cd also, die immer dann gelaufen ist, wenn man nach durchgesoffener nacht im morgengrauen in der wg-küche noch eine zusammen geraucht und das letzte gutenachtbier ausgetrunken hat.

auch heute – nach über zwanzig jahren – kenne ich nichts, das diesem einzigartigen gesamtkunstwerk, das auch beim ixten durchlauf nicht nervt, das wasser reichen könnte, wenn eine hand voll leute gin tonic schlürfend spät nachts um die längst ausgegangene glut im grill herum sitzen.

listen and repeat =)

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