jahresrückblick 21-einhalb, oder: der stand der dinge (zwischengedanken)

da schaut man einmal mal nicht hin, schwupps ist die hälfte des jahres schon wieder um – und nein, ich hätte auch nicht gedacht, dass das mit zunehmendem alter immer schneller geht.
(obacht: opa erzählt vom krieg.)

erfahrungsgemäss geht es mit dem beginn der sommer-ferien auch hier deutlich gemütlicher zu als im rest des jahres. will sagen: ein guter zeitpunkt auf die erste hälfte einundzwanzig zurückzublicken.

das wichtigste wie immer zuerst: ein dickes dankeschön an die vielen leser und sympathisanten, die nicht müde werden, uns woche für woche mit unmengen tipps, links, hinweisen und einsendungen aller art zu versorgen. vielen, vielen, dank!
träneverdrückendermiley.

einundzwanzig also. na mal sehen …

beginnen wir wie immer mit dem album des jahres, das für mich (zumindest bis hierhin) das wundervolle sweep it into space von dinosaur jr. ist, das auch meinen persönlichen lieblingssong des jahres mitbringt: garden. schon jetzt ein zeitloser klassiker, der es sich in zukunft auf vielen, vielen meiner playlists gemütlich machen dürfte.

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empfehlenswerte filme
nunja, ich sags mal so: selbst wenn man in die kinos hätte gehen können, ich hätte es wie schon in den letzten jahren nicht gemacht – denn kino macht mir nur ohne die anderen zuschauer spass. daheim labert keiner dazwischen oder lacht an den völlig falschen stellen. niemand wirft lustig popcorn durch die gegend oder frisst viel zu laut ekelhaft stinkende käse-nachos.
jedenfalls filme. grossartig fand ich den animationsfilm die mitchells gegen die maschinen, ansonsten habe ich fast nur ältere fimreihen wie alien, jason bourne, john wick oder auch der pate angeschaut, gerne auch mal alle teile an einem einzigen abend.

spielenswertes
neben den üblichen evergreens wie path of exile, civilization v, fallout 4 oder skyrim, die mich schon jahrelang begleiten, hat mich in diesem jahr die welt von valheim ziemlich beeindruckt. nach über zweihundert stunden im spiel macht es immer noch unheimlich viel spass – es ist ganz einfach das beste survival-aufbau-sandbox-mach-worauf-du-bock-hast-dings seit minecraft.

gekuckte serien
die schiere menge an serien bei netflix, prime video und den anderen streaming-diensten wird leider gefühlt mit jedem monat noch unübersichtlicher als ohnehin schon, während die klassischen linearen fernsehsender bei uns praktisch keine rolle mehr spielen.
im gedächtnis geblieben sind mir neben der herausragenden show last one laughing – die ersten vier folgen sind das mit grossem abstand witzigste, das ich seit langer zeit gesehen habe – u.a. die aktuellen staffeln von shadow and bone, the boys, sky rojo, american horror story, brooklyn 99 und american gods – ich fürchte jedoch, dass ich so manches kleinod schlicht übersehen habe.

hörenswerte podcasts
podcasts haben bei mir das klassische radio-hören längst abgelöst. den klassischen dudelfunk schalte ich wenn überhaupt noch morgens einmal für fünf minuten ein, um mir zur ersten tasse kaffee des tages die aktuellen nachrichten anzuhören. doch selbst das passiert immer seltener.
derzeit höre ich sehr gerne regelmässig diese formate (wertungsfrei hübsch alphabetisch sortiert):
alliteration am arsch von bastian bielendorfer und reinhard remfort
apokalypse und filterkaffee von micky beisenherz
baywatch berlin von klaas heufer-umlauf, jakob lundt und thomas schmitt
fenster auf kipp von heinz strunk
fest & flauschig von jan böhmermann und olli schulz
fussball mml von micky beisenherz, maik nöcker und lucas vogelsang
lage der nation von philip banse und ulf buermeyer
nbe – die nilz bokelberg erfahrung von nilz bokelberg
radio-badesalz von henni nachtsheim und gerd knebel
stay forever von gunnar lott, christian schmidt und fabian käufer
sträter bender streberg von torsten sträter, hennes bender und gerry streberg
wimaf – wiedersehen macht freude von maria lorenz-bokelberg und nilz bokelberg
wischmeyers stundenhotel von dietmar wischmeyer und tina voß
sieht nach viel aus, ist es aber gar nicht, denn die meisten formate erscheinen maximal wöchentlich, so dass ich sporadisch gerne immer mal wieder in andere produktionen reinhöre.

sonst noch sehenswertes
neben serien, filmen und dem musik-fernsehen, haben youtube, twitch und die mediatheken bei uns spätestens seit dem corona-lockdown auch den rest das klassischen linearen fernsehens ersetzt. es gibt schon lange keinen vernünftigen grund mehr, sich die nachrichten um punkt 20.00 uhr anzuhören oder die aktuelle dittsche-folge irgendwann nach mitternacht in irgend einem dritten programm zu suchen. zudem findet man auf youtube, twitch usw. längst sehr viel sehenswertes, das deutlich unterhaltsamer ist, als die dinge, die im klassischen tv gesendet werden.
derzeit besuche ich sehr gerne regelmässig die seiten und dinge diesen personen und veranstaltungen (wertungsfrei hübsch alphabetisch sortiert):
mark benecke
familie bokelberg
hazel brugger und thomas spitzer
ronny kraak
sarah kuttner
john oliver
sturmwaffel

pe.es
all die vergessenen und übersehenen bitte in den kommentaren posten. danke.