perlen aus dem archiv #37: faith no more – angel dust

epic von faith no more war ende der achtziger einer der ersten songs, die ich gehört habe, in der metal mit sprechgesang kombiniert wurde – und ich war sofort ziemlich begeistert. das dazugehörende album the real thing fanden wir ziemlich gut, auch und vor allem, weil wir uns faith no more damals auch live angeschaut haben – und mike patton in echt war einfach eine urgewalt.

der nachfolger angel dust war dann nochmals eine ganz andere nummer. es war an allen ecken und enden so viel besser und professioneller gemacht als der vorgänger, dass ich es bis heute für eine der grossartigsten platten der neunziger halte. die songs sind ausnahmslos sehr gut und so auf hochglanz poliert, dass man sich das album auch heute noch problemlos anhören kann – was um so beeindruckender ist, da diese art musik, die man damals als crossover bezeichnete, heute in den allermeisten fällen nur noch schwer erträglich ist. niemand, den ich kenne, würde sich heute noch ein album der h-blockx oder guano apes freiwillig antun, nicht wahr.

midlife crisis dagegen … auch heute noch ein wunderbarer song.

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einfach grossartig, wie auch der rest des albums.

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tragischerweise ist angel dust aber nicht nur ein meilenstein und das mit grossem abstand gelungenste album der band, es ist wohl auch das, an dem das ganze projekt faith no more schliesslich zerbrechen sollte.
wie man lesen kann waren die musikalischen differenzen nach der veröffentlichung so unüberwindlich, dass gitarrist jim martin die band trotz des riesigen erfolges schliesslich verlassen hat.