hauptstädtische funktionsknappheit (zwischengedanken)

om zum grusse.
bevor wir mit dem traditionellen google-suchverlauf der letzten tage beginnen schnell noch ein zwischen-ruf von frau ni ha:
berlin. die stadt der ewigen versprechen.
nix funktioniert – aber alles ist möglich.

jetzt aber google.
/// starbuck’s kaffee-bezeichnungen /// biden inauguration musik /// charlie keller /// 10gbit switch /// landtagswahl baden württemberg /// impfgipfel /// thomas mann /// crucial p5 /// andreas scheuer verschwendung insgesamt ///

in ermangelung eines brauchbaren programmes bei den herkömmlichen fernsehsendern ist via netflix der klassiker friends von 1994 dieser tage bei uns nebenbei gelaufen.
die serie gefällt mir auch heute noch sehr gut, hauptsächlich weil die gags erstaunlicherweise fast alle noch funktionieren. das ganze wirkt immer wieder wie eine reise in eine längst vergangene zeit, beispielsweise hat in den ersten staffeln noch niemand ein mobiltelefon in der hand – bis zum ersten iphone wird es gar noch dreizehn jahre dauern. schrullig schön.

habe die youtube-kanäle von friedrich küppersbusch und sarah bosetti für mich entdeckt und abonniert. solltet ihr auch tun.

ich befürchte, der aktuelle von billie eilish ist der beste bond song bisher. wann kommt eigentlich der film oder kann man den schon via amazoogle für nen fünfer streamen?

das zweite jahr ohne leipziger allerlei buchmesse. oh, wäre mir gar nicht aufgefallen. apropos, gibt es diese seltsamen veranstaltungen in den auto-kinos noch, oder haben die beteiligten endlich ein einsehen?

heinz strunk kündigt in der aktuellen titanic seinen abschied auf raten an, was mich persönlich sehr traurig stimmt. neben der von diversen autoren gestalteten humorkritik ist die intimschatulle fast immer eines der highlights in jeder ausgabe.
naja, das abo ist noch für dieses jahr bezahlt, mal kucken.