fritz in moll (zwischengedanken)

bevor ich mich an dieser stelle einmal mehr sehr darüber freue, dass friedrich merz selbst den überresten einer runtergerockten cdu noch zu anachronistisch ist, eben noch mal schnell der hinweis auf unsere bis morgen abend laufende umfrage zur kommunikation, mit der wir gerne erfahren würden, welche kanäle zur verbreitung solcher dinge wie beispielsweise unserem newsletter geeignet sind.

beginnen möchte ich traditionell mit dem google-suchverlauf der letzten tage: wolfgang beltracchi /// mike myers in bohemian rhapsody /// götz alsmann /// lnzndrf //// cdu vorsitz /// nico semsrott /// dürbeck & dohmen /// briefwahl /// massive attack jubiläum /// letzte rechtschreibreform ///

hachja, der merz, was haben wir gelacht. spätestens seit heute jetzt dürfte es sicher sein: mit einem cdu-chef laschet wird söder kanzler. spannend bleibt dabei die frage, welche ministerien frau baerbock und herr habeck leiten werden.

vr zündet einfach nicht. resident evil und zuletzt half-life: alyx sind zwar beeindruckend, aber spätestens nach einer halben stunde brauche ich dringend eine pause.
tatsächlich ist bei mir schon nach wenigen wochen von der anfänglichen faszination nicht mehr viel übrig, was wie ich vermute hauptsächlich an der technik liegt. die brillen – so gut sie mittlerweile sind – sind für einen dauereinsatz noch viel zu klobig. dazu der dauerdrohende kabelsalat und immer viel zu wenig platz. in einem handelsüblchen wohnzimmer ist entspannter vr-genuss derzeit einfach nicht vernünftig zu machen.

die ces 2021 findet gerade ausschliesslich virtuell statt – habt ihr auch nicht gemerkt oder gar vermisst, nicht wahr?

leider gibt es kein wort im deutschen, das auch nur ansatzweise beschreibt, wie widerlich ich die deutsche bank finde.
„seit vielen jahren ist die deutsche bank das einzige große geldinstitut auf der welt, das noch regelmäßig geschäfte mit trump machte“, sagt david endrich von der new york times, der seit jahren das thema recherchiert und auch ein buch darüber schrieb. (tagesschau)

das schöne am besuch im fussballstadion, insbesondere bei den amateuren, ist doch, dass man sich da neunzig minuten sport anschauen kann, ohne dass einem das ohr blutig kommentiert wird. das und das immer ein bisschen zu warme bier im plastikbecher fehlt mir schon ein bisschen.

zitat der woche: „berlin, die stadt der klumpschuhe.“

merke: die werbeagentur ist seit menschengedenken der ort, an dem man extrem motivierten jungen menschen dabei zusehen kann, wie sich innerhalb kürzester zeit ihr grosses talent in die langweiligste scheisse der welt verwandelt.