ein kurze geschichte des schalls (zwischengedanken)

die nun folgende schlagzeile hat nichts mit dem eigentlichen gedanken zu tun – muss aber raus, bevor sie schlecht wird. aus gründen.

berlin. schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

keine pointe und schon gar kein happy end.

als ich vor etwa zehn jahren damit begonnen habe, regelmäßig sogenannte podcasts zu hören, kannte ich nicht wirklich viele außerhalb des tim-pritlove-dunskreises – sehr schade übrigens, daß der sich im laufe der jahre immer mehr in einen mürrischen alten mann verwandelt hat.

ein paar monate später war meine ursprüngliche faszination, die mir diese wenigen einblicke in die sagenumwobene ccc-blase gewährt hatten, einer deutlichen ernüchterung gewichen. die kochten allesamt auch nur mit wasser – und manch eine_r noch nicht einmal das.

sehr schnell hörte ich anderen zu. anderen, die sich viel weniger zynisch und negativ, dafür aber erheblich informativer, unterhaltsamer und nicht zuletzt sympathischer zu präsentieren wussten.
den unvermeidlichen schulz & böhmermann natürlich, anfangs noch bei radioeins. aber auch bokelberg, beisenherz, niggemeier & kuttner, banse & burmeyer und vielen anderen – zu vielen verschiedenen themen.

seit ein paar monaten gibt es offenbar kein halten mehr, was nun zur folge hat, daß spätestens seit dem corona-lockdown das angebot bei spotify & co extrem unübersichtlich geworden ist. nahezu jede_r, derdie auch nur halbwegs unfallfrei in ein mikrofon sprechen kann (bisweilen nicht einmal das), produziert mindestens wöchentlich einen podcast.

was soll ich sagen: nach mittlerweile zehnjährigem konsum bin ich dem ganzen bis auf ganz wenige ausnahmen überdüssig. bitte hört wieder auf damit. was war denn falsch daran, daß ihr bücher veröffentlicht habt, die keiner je freiwillig lesen wollte?!

hach.

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