urlaubszwischenruf #6: ferien, woche 2/5 (zwischengedanken)

woche zwei unserer wohlverdienten auszeit ist um und so langsam macht sich die ersehnte urlaubs-stimmung breit – wahrscheinlich, weil endlich alle projekte und mit arbeit verbundenen geschichten in den pausenmodus geschaltet wurden.

montag, 20. juli
das command & conquer remake angespielt – ich bin sofort hin und weg. allein schon das intro ist einfach grossartig. das fühlt sich alles an wie früher, ist aber an allen ecken besser, schöner und flüssiger – und die harvester-ki ist immernoch dumm wie bohnenstroh. hachja, wunderbar.

dienstag, 21. juli
die gefürchtete zweite corona-welle scheint sich langsam breit zu machen, selbst der usanische orangen-hirni ruft inzwischen dazu auf, eine maske zu tragen.
die eu wirft die anti-corona-gelddrucker an und der dax erklimmt ungeahnte höhen, obwohl nahezu die komplette weltwirtschaft schwächelt wie seit jahrzehnten nicht – ich bin mehr denn je gespannt, wie lange dieses völlig kranke finanzsystem noch am leben erhalten wird.
im supermarkt sagt eine oma vor mir an der kasse so etwas wie „euro vergeht, hektar besteht“. den kannte ich zwar anders, aber ich befürchte, sie hat da nicht ganz unrecht.

mittwoch, 22 juli
erkenntnisse allen orten, oder: immer mehr zeichnet sich ab, dass es eine unserer besten ideen der letzten jahre war, statt einer neuen mittelklasse-limousine mit stern drauf einen extrem günstigen kleinstwagen und nicht ganz so günstige e-bikes anzuschaffen. ich habe mittlerweile überhaupt keine lust mehr, mich in ein auto zu setzen um damit in die zugestaute innenstadt zu fahren.
wie ich also heute gemütlich am alltäglichen feierabend-stau vorbeirolle, frage ich mich des öfteren, was ich jetzt wohl davon hätte, statt mit dem benziner mit einem elektro-auto im stau zu stehen.
merke: wir brauchen nicht nur umweltfreundlichere autos, wir brauchen ganz einfach viel, viel weniger autos – egal ob benzin oder elektro.
dieses jahr dürfte tatsächlich das erste werden, in dem ich am ende mehr kilometer mit dem solarstrom-geladenen elektro-fahrrad als mit einem auto zurückgelegt haben werde. dass ich das noch erleben darf.

donnerstag, 23. juli
heute war nichts. garnix. habe vergessen, nachrichten zu schauen, was ich viel öfter machen sollte. ah, halt, eines hat doch genervt: mixcloud geht mir inzwischen so hart auf den sack, dass ich die plattform in zukunft wohl so weit wie möglich meiden werde. dabei war mixcloud noch vor gar nicht allzu langer zeit ziemlich grossartig … aber offensichtlich kann man auch etwas so gut funktionierendes wunderbar kaputt-optimieren.

freitag, 24. juli
oh, regen liegt in der luft. unterdessen scheint den ersten zu dämmern, dass es in zeiten einer weltweiten pandemie eventuell eine ziemlich bescheuerte idee ist, in aller welt urlaub machen zu wollen.
selbst der liberalala-lindner hält masken und tests für heimkehrer aus risikogebieten für erforderlich.

samstag, 25. juli
grillwetter teil 01.

sonntag, 26. juli
grillwetter teil 02.

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