urlaubszwischenruf #2: ferien, woche 1/5 (zwischengedanken)

woche eins unserer wohlverdienten auszeit ist bereits um – doch von urlaub bisher keine spur. offenbar stimmt es leider tatsächlich, was der volksmund schon immer wusste: ferien daheim sind keine, denn irgendwas ist immer.

wie dem auch sei. jetzt, da ihr schon mal hier seid … herzlich willkommen zu: ferienwoche eins – nix ist gemacht.

wusstet ihr eigentlich, dass die woche nach altpersischer tradition mit dem samstag beginnt?

montag, 13. juli
endlich urlaub, gerade noch die letzten paar pakete zur post gebracht. der versand über die seiten von dhl und hermes (und vermutlich auch ups, dpd, etc.) ist inzwischen so dermassen unkomliziert und bequem, dass ich mich frage, wofür man noch postämter braucht und weswegen es die deutsche bahn seit jahrzehnten nicht schafft, ein ebenso gut funktionierendes online-system für zugfahrkarten anzubieten.

dienstag, 14. juli
bilder von trump, der eine maske trägt, machen die runde, während kollege bolsonaro zum zweiten mal covid19-positiv getestet wird. erstaunlich, immerhin ist der mann resistent gegen diese „lächerliche kleine grippe“, wie er die seuche gerne bei jeder sich bietenden gelegenheit nennt.
ich frage mich in diesem zusammenhang des öfteren, wie wohl der fachterminus für einen narzistisch veranlagten, machtgeilen und extrem niederträchtigen einfaltspinsel lautet.
müsste ich raten, ich würde wohl auf „asoziales arschloch“ tippen.

mittwoch, 15. juli
der wundervolle mix on a special dubmission von saetchmo läuft hier seit gestern praktisch rund um die uhr. so schön. sollte ich dringen verlinken.
unterdessen verhalten sich insbesondere deutsche touristen auf mallorca so dämlich, dass die behörden den ballermann wieder dicht machen.

donnerstag, 16. juli
der tag ist ziemlich verregnet und schafft es gerade so über die zwanzig grad. vielleicht hätte ich mir doch die mit pandabärenfell gefütterten winterflipflops kaufen sollen.
abends the old guard auf netflix angeschaut. ist ganz ok, allein schon, weil keine kostümierten superhelden darin vorkommen.

freitag, 17. juli
in einem anflug von arbeitseifer wollte ich die alten tumblr-, soup- und insta-accounts aufräumen. bereits nach zwei minuten keine lust mehr auf den quatsch und ne stunde auf youtube versackt. vielleicht sollte ich das alles einfach löschen.
abends den eurovision-film auf netflix mit rachel mcadams und will ferrell angeschaut. mit einem wort: grossartig. dialoge, schauspieler, songs, kostüme, alles alles alles. ja, alles.

samstag, 18. juli
ohja, heute wieder sehr schönes wetter mit weit über zwanzig grad. kurz nicht aufgepasst und angefangen, die vielen (!) noch gänzlich unsortierten fotos der letzten wochen zu sichten – ich brauche dringend urla… oh!
sehr schön: der grosse alte mann der krachigen stromgitarre, bob mould, hat eine neue single veröffentlicht. diane (youtube) läuft fürderhin auf dauerschleife. sehr laut.

sonntag, 19. juli
heute werden es knapp dreissig grad – summer time. für sie getestet: rucola ist die pest. wie kann man dieses widerliche gestrüpp freiwillig fressen wollen?! pfui teufel!
abends versucht, den tatort anzuschauen. immerhin spielen tschirner und ulmen die hauptrollen. gelingt mir – wie immer – nicht, ich ertrage das machwerk nur wenige minuten.
für eine persiflage oder komödie ist es zu unlustig und nicht clever genug.
für einen krimi ist es zu spannungarm und (viel!) zu träge.
für einen film schliesslich, der einfach nur unterhalten will, ist das ganze unerträglich langweilig erzählt. da ist wirklich nichts, das mich an der geschichte interessieren würde – und ich werde das gefühl nicht los, dass es tschirner und ulmen genau so erging.

sodenn. neue woche, neues glück.

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