tl;dr episode 04: drei fragen an … bruni

om zum gruße und herzlich willkommen zur vierten ausgabe unseres kleinen musik-frage-und-antwort-spielchens. in der heutigen episode hatte ich das grosse vergnügen, mit einer frau zu skypen, die auch schon mal eine schallplatten kauft, weil ihr das cover so gut gefällt. viel spass.

zunächst mal, wer bist du denn?

moin. zunächst einmal: fragt mich nicht, wie ich zu diesem bescheuerten spitznamen gekommen bin, ich weiss es auch nicht mehr – und nein, ich heisse nicht brunhilde [lacht].
seit anfang der zweitausender lebe und arbeite ich in einem kleinen städtchen ziemlich genau irgendwo zwischen bremen, hannover und hamburg, komme ursprünglich aus karlsruhe und hege wie auch freund fischmac grosse bewunderung für das gesamtwerk der hochheiligen regie-ikone uwe boll.
zusammen mit einer guten freundin betreibe ich hier seit fast zwanzig jahren einen kleinen laden für optisches und gedrucktes, erziehe eine schlimm vor sich hin pubertierende tochter mit einer pathologischen vorliebe für k-pop und werde dabei von einer katzenzicke terrorisiert.
letztes jahr ist uns ein huhn zugelaufen. sie nennt sich selbst witwe bolte und erklärte, nun bei den fahrrädern in unserer garage zu residieren, weswegen das auto an den strassenrand umziehen musste.
du siehst, wir haben es auch nicht immer leicht.

erstens: welches war dein erstes selbst gekauftes album? welches das letzte?

frisch eingeschult kaufte ich im zarten alter von sieben jahren von meinem geburtstagsgeld, das patentante leni-gott-hab-sie-selig immer zuverlässig vier bis acht wochen zu spät in einem knallpinken umschlag mit der deutschen bundespost zu schicken pflegte, die master of puppets. zum einen, weil mir das cover mit dem riesigen metallica-schriftzug und den kreuzen so gut gefallen hat und zum anderen wohl auch, um meine mutter zu ärgern – die fand es ziemlich albern. dass das eine der besten metal-platten aller zeiten ist, habe ich erst jahre später erfahren, denn wir hatten damals gar keinen plattenspieler. ausserdem fand ich musik, die härter als reinhard mey (das war mamas held, seit er sie mal bei einem konzert angelächelt hatte) ist, als kind ziemlich schrecklich.

zweitens: hast du mal platten gekauft, die dir heute peinlich sind?

nö, peinlich nicht. aber es gibt welche, die ich heute nicht mehr kaufen würde. die eine von bon jovi zum beispiel, auf der it‘s my life drauf ist. den song mag ich zwar immer noch, aber ich glaube, den rest fand ich so langweilig, dass ich mir das nie wieder angehört habe.

drittens: welche sind deine persönlichen drei besten platten aller zeiten?

keine ahnung. ich könnte dir zwar auf anhieb zehn, zwanzig oder noch mehr lieder nennen, die ich wirklich super finde, aber ich könnte dir bei mindestens der hälfte überhaupt nicht sagen, auf welcher langspielplatte die wohl drauf sind – und du musst jetzt mal ganz stark sein, denn: auch wenn where is my mind bestimmt in den top ten ist, der allerbesteste song aller zeiten ist für mich wish you were here von pink floyd. sorry.

viertens: welches berühmte album findest du schrecklich?

ein bestimmtes album fällt mir dazu nicht ein, aber ich finde solche artifizellen konstrukte wie mark forster oder lena meyer-landrut und deren wegwerfmusik, die so belanglos ist, dass man sie bereits nach wenigen tagen wieder komplett vergessen hat, sehr unangenehm. daran hat auch das interview mit frank elstner [wetten, das wars auf netflix] nichts ändern können.

fünftens: vinyl, cd, mp3 oder streaming?

ein bisschen was von allem, wir haben sogar noch ein funktionierendes tape-deck – v.a. wohl wegen der vielen drei fragezeichen hörspiele auf kassette. musik läuft aber inzwischen fast nur noch über spotify und deezer.

wen sollten wir denn als nächstes fragen?

kannst du dich noch an onkel flausch-hotte und seine seltsame frau (wie hiess die noch?) erinnern? frag mich nicht, wie du die beiden erreichen könntest.

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