luft raus in gütersloh (zwischengedanken)

unangenehm fand ich den mann ja schon immer, aber je mehr infos rund um diesen tönnies-lockdown an die öffentlichkeit sickern, je mehr beschleicht mich das gefühl, dass dieser möchtegern-kanzler laschet immer erst ganz kurz bevor alles zu spät ist, erst, wenn es wirklich überhaupt keine möglichkeit mehr gibt, ein drängendes problem kleinzureden oder komplett zu ignorieren, mehr schlecht als recht auf die situation reagiert.
der mann legt dieses unangenehm-ekelhafte verhalten an den tag, das an einen ganz schlimmen populisten-grüssaugust erinnert.
will sagen: unter regieren stelle ich mir tatsächlich etwas ganz anderes vor, herr wäresogernbundeskanzler.

machen wir uns nix vor: aus dem do-it-yourself-broadcasting im netz ist die luft raus. all diese schlimm klingende live-musik aus badezimmern. all jene leute, die weder wissen, wie man in ein mikrofon spricht, noch selbiges vernünftig einpegelt, mit ihren podcasts und handywackelvideos.
ja, ich fand das anfangs alles sehr charmant – und wenn die ärzte aus dem so36 eine lesung senden oder der wdr rockpalast einen live-gig streamt, dann ist das auch immer noch so. denn die wissen, was zu tun ist, damit es gut aussieht und klingt.
all den anderen jedoch möchte ich zurufen: vielen dank. vielen dank für all die unterhaltung, die vielen videos und die unzähligen stunden voll lustiger anekdoten und die einblicke in eure welten.
aber nun lasst es bitte gut sein. wir haben es gesehen und gehört.

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