tl;dr episode 01: drei fragen an … fischmac

nicht wundern, beim nun folgenden text handelt es sich um ein aufgeschriebenes zoom-telefonat. schnödes tippen auf dem ipad war unserem gast, dem leider nicht mehr einfallen wollte, wo er die tastatur hingelegt haben könnte, viel zu anstrengend.

moin. zunächst mal, wer bist du denn?

wo fang ich da an … ich bin vermutlich der grösste lebende uwe boll fan im grossen weiten commonwealth of nations [lacht].
vor langer zeit war ich mal ingenieur (so richtig mit diplom), baue aber seit vielen jahren schrullige möbel aus altem holz, für die erstaunlich viele leute erstaunlich viel geld bezahlen.
in den zweitausendern bin ich der liebe wegen vom schönen süddeutschland ins wundervolle schottland gezogen, wo ich mit meiner frau, unseren drei katzen und einem riesigen untier (von dem meine gattin behauptet, es wäre keine kuh sondern ein hund) in einem kleinen örtchen lebe, das man selbst mit google maps nur findet, wenn man genau weiss, wo man suchen muss.

so, geht los. erstens: welches war dein erstes selbst gekauftes album? welches das letzte?

mein musikalisches erweckungserlebnis war die platte mit dem blauen cover von den ramones, die ich mit leuchtenden augen aus dem world of music in stuttgart getragen habe. das müsste irgendwann ende der achtziger gewesen sein. howling at the moon hat mich damals umgehauen.
gibt es dieses wom (oder hiess das anders?) eigentlich noch? im zarten alter von dreizehn, vierzehn war das jedenfalls der gefühlt grösste plattenladen der welt, mit unmengen vinyl und cds in scheinbar kilometerlangen regalen unter knisternden neon-röhren.
musik ist aus unserem leben nicht wegzudenken, irgendwas läuft immer,  aber wir sind mittlerweile viel zu faul, uns jede woche stundenlang durch die untiefen von bandcamp, youtube, usw. zu klickern. vor zwei, drei jahren haben wir spotify für uns entdeckt, denn der algorithmus funktioniert wirklich sehr gut. neun von zehn vorgeschlagenen songs sind mindestens anhörbar.

zweitens: hast du mal platten gekauft, die dir heute peinlich sind?

ich verstehe die frage nicht! natürlich nicht! [lacht] böse zungen behaupten jedoch, die savage amusement von den scorpions hätte ich mit in die ehe gebracht – aber das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.
pictures or it didn‘t happen!

drittens: welche sind deine persönlichen drei besten platten aller zeiten?

keine ahnung, frag mich doch lieber, was auf meiner playlist drauf ist. auf das sdr3-radio-gedudel folgte im laufe der jahre metal, punk, indie/alternative, techno, dieses und jenes, ich könnte mich unmöglich festlegen. wenn mich jemand fragt, welche musik mir gefällt, zitiere ich gerne einen gewissen onkel chopps: „all das, das nicht im radio läuft.“ – ätsch.
in letzter zeit höre ich wieder sehr gerne klassisches aus den achtzigern, wie z.b. die grossartige master of puppets oder auch die frühen beastie boys. im übrigen bin ich heute mehr denn je davon überzeugt, dass hip hop mit adam yauch gestorben ist.

viertens: welches berühmte album findest du schrecklich?

das unerträgliche genuschel von bob dylan, such dir von dem irgend eine platte aus. immer wenn ich einen song von dylan höre, gehen mir sofort sätze wie „fresse auf beim singen, digger!“ durch den kopf. gruselig.

fünftens: vinyl, cd, mp3 oder streaming?

siehe oben. wir haben hier noch nicht einmal mehr einen verstärker, geschweige denn einen cd-player oder so etwas. wozu auch, diese winzigen bluetooth-würfelchen von bose klingen auch wenn es mal lauter wird noch phantastisch und spotify funktioniert für uns grossartig – und für das ganz abgründige zeug gibts ja noch solche schrägen seiten wie die eure [lacht].

zuviel der ehre. wen sollten wir denn als nächstes fragen?

was das betrifft bin ich ganz bei frau ni ha.
in diesem sinne, slàinte mhath!

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