hausmitteilung: drei fragen an … (teaser)

die älteren werden sich eventuell erinnern …

vor langer zeit (so vor fünf, sechs jahren) in einer weit (weit) entfernten galaxis (im alten blubberfisch) gab es dereinst ein interview-format mit der schönen bezeichnung drei fragen an.

manch eine von uns war nun erstaunlicherweise der meinung, es wäre doch eine ziemlich gute idee, das ganze wiederzubeleben – so man den menschen fragen stellen würde,  die nicht ganz so langweilig wären wie damals und überhaupt im weitesten sinne mit musik zu tun hätten.

tl;dr
ich bin schon sehr gespannt, ob die geneigte leserschaft tatsächlich spass daran hat, wenn menschen wie beispielsweise frau ni ha drei bis fünf fragen über musik in epischer breite beantworten.
tut eure meinung doch in einem kommentar kund, oder sagt beim tunfisch (dem mit h) bescheid, ob euch das ganze gefallen hat, oder nicht.

here we go.

erstens: welches war dein erstes selbst gekauftes album? welches das letzte?

eine schöne erste frage. meine aller erste höchstselbst im kaufhof erworbene compact disc war der offizielle soundtrack von dirty dancing. ich war ungefähr achtdreiviertel jahre alt und unsterblich in den wunderbaren patrick swayze verliebt – was ich auch heute noch jedes mal aufs neue bin, wenn der film zur weihnachtszeit auf kabel1 läuft.
zuletzt habe ich mir das grossartige album i grow tired but dare not fall asleep von ghostpoet gekauft – und bin ziemlich begeistert.

zweitens: hast du platten gekauft, die dir heute peinlich sind?

unsinn. jede schallplatte – und sei es das modern talking album, das ich mal geschenkt bekommen habe – hat eine geschichte. wieso sollte einem die musik anderer leute peinlich sein?

drittens: welche sind deine persönlichen drei besten platten aller zeiten?

die frage ist gemein, denn zum einen fallen mir dazu spontan entweder gar keine oder viel zu viele alben ein, zum anderen ändert sich das bei mir im schnitt alle fünf bis zehn jahre ganz erheblich …
wenn es denn aber sein müsste, würde ich mich vermutlich für die doolittle oder die surfer rosa von den pixies entscheiden, für das haarp live-album von muse (das mit der dvd) und … keine ahnung, für irgendwas, bei dem j mascis oder kim gordon mitgespielt hat. sonic youth höre ich aber eigentlich kaum noch, deswegen vielleicht eher die letzte von beirut, die lief bei mir in den vergangenen monaten ziemlich oft – ist schon jetzt ein moderner klassiker.

viertens: welches berühmte album findest du schrecklich?

alles von madonna und phil collins.

fünftens: vinyl, cd, mp3 oder streaming?

fünftens?!
auch das hat sich über die jahre stetig verändert. in den neunzigern habe ich unmengen cds angehäuft, denen in den zweitausendern kistenweise vinyl folgte. alle zusammen wanderten schliesslich irgendwann in einen (hoffentlich trockenen) keller-raum, wo sie seit langer zeit vor sich hin stauben … ich hätte schon gerne ein musik-zimmer, so richtig mit plattenspieler, röhrenverstärker, mannshohen boxen und schallgedämmten wänden. dazu fehlt mir jedoch leider der platz – und inzwischen auch der plattenspieler.
um der wahrheit die ehre zu geben: die kombination spotify auf bluetooth-lautsprecher ist derzeit im alltag unschlagbar.

sechstens: achja, wen sollten wir denn als nächstes fragen?

hieß das hier nicht drei fragen an?
ich würde sagen, wer sich auch einmal über musik ausfragen lassen möchte, der schreibt eine mail an den tunfisch.
ganz ehrlich, ich bin gespannt, ob das hier überhaupt jemand liest. smiley.

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