perlen aus dem archiv #26: sepultura – roots

im frühjahr 1996 ist punk mausetot, grunge längst ausgelutscht, alternative rock vegitiert noch so ein bisschen muffig vor sich hin und heavy metal ist aber sowas von komplett uninteressant.

eine zeit lang kommt man um das gefühl, dieses grossartige jahrzehnt, das anfangs vor energie kaum noch laufen konnte, hätte sich eine auszeit gegönnt, fast nicht mehr herum.

mitte der neunziger hat die elektronik-techno-schwemme in all ihren – in weiten teilen schnell sehr nervtötenden – ausprägungen auch die letzten ecken der musikwelt erfasst, alle welt wirft sich die wildesten chemischen drogen ein (was nicht wenige am nächsten morgen bitterlich bereuen) und neon ist wieder einmal das neue schwarz.

ja, früher war auch nicht alles besser … doch dann, eines schönen tages brüllt ein gewisser max cavalera „roots“ in ein mikrofon.

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welch eine urgewalt. welch eine energie, welch rhythmus, welch grossartiger lärm. die neunziger, die eben noch so langweilig zu werden drohten, sie waren wieder aufgewacht. und wie.

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(quallen: diverse intarwebze)