perlen aus dem archiv #23: beastie boys – ill communication

die beastie boys tauchen erst so spät in dieser auflistung meiner lieblings-alben auf, da ich mich lange nicht entscheiden konnte, ob ich nun check your head oder ill communication für die bessere platte halte. im grunde kann ich das immer noch nicht, aber hilft ja nix.

die beastie boys waren etwas ganz besonderes, denn sie haben in vielen ihrer songs etwas erschaffen, das mir bei den allermeisten künstlern im bereich rap/hip hop/sprechgesang schmerzlich abgeht. ich nenne diese besondere eigenschaft in ermangelung eines besser passenden begriffes gerne den flow.

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flow entsteht dann, wenn ein künstler nicht nur schnöde irgendwas in ein mikrofon spricht oder singt, sondern vielmehr durch seine ganz spezielle art der darbietung eine dynamik erzeugt, die unaufhaltsam ansteigt um sich schliesslich in einem refrain, in einem drop, break oder sonstwas zu entladen – und mir so ein lächeln ins gesicht zaubert.
dieser flow ist etwas, das sich mittels auto-tune und anderen hilfsmitteln nicht erzeugen lässt. er ist dieses ganz bestimmte etwas, das es am ende ausmacht.

wie gesagt, ob man nun die ill communication, die check your head oder am ende doch die paul’s boutique für das beste beastie boys album hält, ist vermulich ganz einfach ein frage des persönlichen geschmacks – herausragend sind die platten allesamt ohne frage.
aber auf der ill communication ist nunmal sabotage – und mehr muss ich dazu wohl nicht mehr schreiben, nicht wahr.

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