perlen aus dem archiv #22: nirvana – nevermind

es gibt vermutlich kaum noch etwas, das nicht über dieses album geschrieben wurde.

ebenso wenig dürfte es noch einen superlativ geben, der im zusammenhang mit nevermind nicht zu tode strapaziert worden wäre. zumindest in meiner erinnerung ist dieses das eine album, für das mtviva in den seligen neunzigern mehr getöse veranstaltet haben, als jemals zuvor – und auch danach. nevermind war buchstäblich überall.

man kann sich das angesichts der allmacht von spotify-playlisten kaum noch vorstellen, doch verglichen mit dem rummel um nirvana spielten andere popkulturelle phänomene dieser zeit wie britpop oder techno maximal in der kreisklasse.

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all das war jedoch noch ganz weit weg, als ich im sommer 1991 in einem club am tresen sass und mir von weitem eine seltsam schrullig wirkende dreier-combo mit dem albernen namen nirvana anschaute, von der ich noch nie etwas gehört hatte – und die es als vorgruppe unserer damaligen götter sonic youth vermutlich nicht gerade einfach hatte.

der rest ist geschichte. smells like teen spirit mutierte schliesslich zur hymne einer ganzen generation und die dazu gehörende nevermind war nach wenigen monaten so schlimm zu tode genudelt – eine zeit lang lief die platte sogar als hintergrundgedudel im supermarkt – dass ich das album erst nach über fünfundzwanzig jahren wieder einmal angehört habe.

es ist – wenig überraschend – immernoch unglaublich gut.

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