perlen aus dem archiv #12: probot – probot

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im september 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

ich bin in den letzten jahren nicht wirklich über viele platten gestolpert, die man auch lange nach dem release noch von vorn bis hinten durchhören kann. das album, das dave grohl anfang 2004 unter dem schlichten titel probot veröffentlicht hat, ist einer dieser seltenen glücksfälle – und ziemlich einzigartig noch dazu.

auch wenn dave grohl bei jedem der songs mitgewirkt und nahezu alle instrumente selbst eingespielt hat, handelt es sich hierbei im grunde eher um einen metal-sampler, denn um das werk einer einzigen band oder eines einzelnen künstlers.
die jeweiligen gastmusiker sind in ihrem gesang bzw. in ihrem spiel so unverwechselbar, dass man die songs durchaus für die ihren halten könnte, hätte man nicht zuvor einen blick ins booklet geworfen.

so klingt beispielsweise red war, als wäre es vor dreissig jahren auf einem sepultura-album erschienen, oder shake your blood auf einer der motörhead-platten in den nuller jahren.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

grosses tennis, was dave grohl da auf einen einzigen silberling gepresst hat.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

0:00 Centuries of Sin ft. Cronus
4:07 Red War ft. Max Cavalera
7:37 Shake Your Blood ft. Lemmy Killmister
10:37 Access Babylon ft. Mike Dean
12:02 Silent Spring ft. Kurt Brecht
15:30 Ice Cold Man ft. Lee Dorian
21:23 The Emerald Law ft. Scott „Wino“ Weinreich
26:59 Big Sky ft. Tom G. Warrior
31:49 Dictatosaurus ft. Snake
35:41 My Tortured Soul ft. Eric Wagner
40:40 Sweet Dreams ft. King Diamond
49:39 I Am The Warlock ft. Jack Black and Kim Thayil