perlen aus dem archiv #08: sonic youth – goo

[nicht wundern: teile dieses beitrages habe ich bereits im juni 2016 im inzwischen leider von uns gegangenen muzique-olé!-blog veröffentlicht.]

sonic youth waren ohne frage eine von diesen wirklich beeindruckenden erscheinungen im musikzirkus, die es nur alle paar jahre einmal gibt – was unter anderem am goo-album liegt, das ein mehr als aussichtsreicher kandidat für die ewige top-ten ist. dieses album bringt alles, was sonic youth ausgemacht hat, auf den punkt wie kein anderes.

grossartige melodien, ein bisschen versteckt in leicht sperrigen song-konstrukten, die bisweilen in mild dissonant daherkommende, wütende gitarren-exzesse ausarten.
im vergleich zum darauffolgenden millionenseller dirty, auf dem dann erstaunlich viele radio-hits waren, ist dieses album noch nicht auf mtv-tauglichkeit poliert worden.

so ist es kein wunder, dass das goo-album auch heute noch, nach mittlerweile fast dreissig jahren jahren, nichts von seiner faszination verloren hat, im gegenteil.
der song mote ist seit damals einer meiner liebsten.

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hier das komplette album:

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