zwischengedanken: zerfall

da schau her: statt sich endlich ernsthaft mit so unschönen dingen wie einer nachhaltigen energiewende oder verkehrskonzepten für den vor sich hinkollabierenden nahverkehr in deutschen grossstädten zu beschäftigen, hat angela merkel den aktionismus und die lobby-arbeit für sich entdeckt. sie persönlich, die sie kaum je eine eigene meinung öffentlich vertreten hat, möchte ein gesetz durchgedrückt wissen, das dafür sorgt, dass es doch keine fahrverbote für diesel gibt, wenn die grenzwerte nur um ein ganz kleines bisschen überschritten werden. du liebe scheisse, angela!

tjaja, nicht nur beim diesel läuft es alles andere als rund. nach dem debakel in deutsch-südost-mordor droht den grosskoalitionären am sonntag wieder eine schicksalswahl, dieses mal in hessen.
vermutlich kommt wie schon die csu auch die cdu wieder mit einem blauen auge davon, während den grünen von allen seiten die bude eingerannt wird – weswegen ich mich schon sehr auf die erklärungsversuche seitens der ehemaligen sozialdemokraten freue. ich möchte es mal so formulieren: nach sonntag abend 18.00 uhr ist im hause nahles die mark keine fuffzich pfennich mehr wert.